Jahreshauptversammlung
der FWG Naila
Die schwierige
Haushaltssituation bei den Kommunen war auch Thema bei der
Jahreshauptversammlung der FWG Naila , zu der die 1.Vorsitzende Gerlinde
Baderschneider die zahlreich anwesenden Mitglieder in der Frankenhalle
begrüßte. In ihrem Bericht konnte sie sonst über sehr viel Positives aus dem
vergangenen Jahr bei den Freien Wählern vortragen, in dem es nach der sehr
erfolgreichen Kommunalwahl 2008 und dem 25. Gründungsjubiläum etwas ruhiger
zuging.
Einer der Höhepunkte
war gleich am Anfang des Jahres das traditionelle Heringsessen, für das
Ehrenvorsitzender Hannsjürgen Lommer und seine Frau Bärbel verantwortlich
zeichneten und dafür von Gerlinde Baderschneider Lob und Dank ernteten. Auch
die Vorbereitung der Europawahl stand auf dem Jahresplan der Freien Wähler.
Außerdem besuchte eine starke Abordnung die Theateraufführung des
Frankenwaldvereins Marlesreuth. Natürlich fand auch wieder die Wanderung mit
den FW-Bürgermeistern statt, die ins Bärenhäusl führte. Auf dem Rückweg
wurde in Schottenhammer die weit fortgeschrittene Baustelle der Brücke über
die Culmitz besichtigt.
Ein weiterer Höhepunkt
im Kalender der FWG war das „1. FW-Biergarten-Fest“, das anstatt des „Hutz´n
im Park“ im wunderschönen Biergarten der FT Naila stattfand. Zwar spielte
das Wetter nicht so recht mit, trotzdem konnte man zahlreiche Besucher
begrüßen, die sich an einem reichhaltigen Angebot vergnügen konnten. Ein
Highlight des Tages war der Auftritt der Kindergarde des TuS Lippertsgrün,
die für ihre tolle Darbietung viel Applaus erhielt.
Wie immer übernahm die
FWG auch wieder die Bepflanzung der Soldatengräber im Nailaer Friedhof, was
bei den Betrachtern durchwegs gut angenommen wurde.
Auch die Mitwirkung
der FWG im Stadtrat trug Früchte. So gab es endlich grünes Licht für den Bau
des Radweges zwischen Naila und Schwarzenbach am Wald. Eingeweiht wurden im
vergangenen Jahr die Wasseraufbereitungsanlage in Erbsbühl, die grüne Oase
an der Weststraße, die neue Brücke über die Culmitz in Schottenhammer und
das Fachmarktzentrum an der Kronacher Straße. Zentrale Sachverhalte waren
zudem die Neukonzeption C.-Seyffert-Geländes sowie der Verkauf der
städtischen Immobilien. Es gab die Zusage für einige Förderungen im Rahmen
des Konjunkturpaketes II, die aber auch ca. 600.000 € Eigenleistung der
Stadt mit sich bringen. Am Schluss ihrer Ausführungen nahm die Vorsitzende
noch einige Ehrungen vor. Rudi Bodenschatz und Heinrich Feiler erhielten
eine Urkunde für 15-jährige Mitgliedschaft; Gerhard Wolfrum und Ulrich Thies
wurden für 20 Jahre bei der FWG Naila geehrt; Karlhermann Klein bekam eine
nachträgliche Ehrung als Gründungsmitglied.
Bezirksrat und
Bezirksvorsitzender Oberfranken der Freien Wähler Klaus Förster verlieh im
Auftrag des Landesverbandes die Ehrennadel in Silber an Reimund Kaske, sowie
die goldene Ehrennadel für 25-jährige Treue und besondere Verdienste um die
Belange der Freien Wähler an Peter Schmidt und Hannsjürgen Lommer.
Lommer bedankte sich
im Namen der Geehrten und merkte an, dass er stolz auf das sei, was die FWG
in Naila erreicht hat! Zudem überreichte er Klaus Förster ein Bild.
Entgegen der düsteren
Rechenwerke der politischen Haushalte konnte Schatzmeister Peter Schmidt
wiederum einen positiven Kassenbericht vortragen und bekam für seine mehr
als 25-jährige tadellose Tätigkeit ein dickes Lob! Rudi Bodenschatz, der mit
Jörg Roßner die Kasse prüfte, bescheinigte dem weltbesten Schatzmeister eine
einwandfreie Kassenführung.
Anschließend richtete
Klaus Förster ein Grußwort an die Versammlung und bedankte sich bei den
Mitgliedern der FWG Naila für die immer tatkräftige Unterstützung der Freien
Wähler auf Bezirks- und Landesebene. Zusätzlich verlas er eine Grußadresse
des MdL der Freien Wähler und Vizepräsidenten im Bayerischen Landtag Peter
Meyer. Förster schloss mit dem Sprichwort: „ Es ist besser eine Kerze
anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen!“
Der 1. Bürgermeister der Stadt
Naila und Kreisvorsitzende Frank Stumpf gratulierte zunächst allen Geehrten.
„Es geht nur miteinander!“ stellte er fest und bedankte sich bei allen für
dieses gute Miteinander. Stumpf mahnte an, dass die Kommunen die
Kostenverteilung von oben nach unten und die umgekehrte Einnahmenverteilung
nicht mehr lange durchhalten könnten. Vom Kauf der Hypo Group Alpe Adria
durch die BayernLB, und somit durch den Freistaat Bayern, könnte jedes
Rathaus in Bayern Aufgaben in Höhe von 2 Millionen Euro leisten, wo so
manche Pflichtaufgaben nicht mehr bewältigt werden können. Auch ist mit der
Senkung der Personalkosten in der Verwaltung bei größer werdenden
Aufgabengebieten die Grenze der Belastbarkeit erreicht! Er bedankte sich zum
Schluss bei der Vorsitzenden Gerlinde Baderschneider für ihr stetiges Tun
und für die hervorragende Unterstützung.